
Die echten Vorteile von 120W/cm-Mercur-UV-Lampen in der Textilindustrie
Wenn die meisten Leute ein Hemd oder eine Vorhangstoffe betrachten, sehen sie nur Stoff. Doch wer in der Produktion tätig ist, weiß, dass es dabei eigentlich um Chemie geht. Genauer gesagt geht es darum, hochintensives UV-Licht zu nutzen, um Bindungen zu erzeugen, die wirklich halten. Hier kommt die 120W/cm-Mercur-UV-Lampe ins Spiel. Sie ist im Grunde das Herzstück der gesamten Prozesskette.
Die richtige Leistung einstellen
Das Wichtigste bei dieser Leistung ist es, den optimalen Wert zu finden. Wir verwenden Quecksilberdampf, weil dieser effektiv in den UVC- und UVB-Bereich strahlt – genau das, was für die Aushärtung der UV-härtbaren Tinten und Harze benötigt wird.
Wenn man zu wenig Leistung verwendet, entsteht eine „Hülle“ auf der Oberfläche des Stoffs, während die Unterseite weiterhin klebrig bleibt. Das sieht nicht gut aus. Wenn man hingegen zu viel Leistung verwendet, werden die synthetischen Fasern beschädigt. Es handelt sich dabei um ein feines Gleichgewicht.
Die technischen Aspekte
Diese Lampen sind keine gewöhnlichen Glühbirnen – sie müssen hoher Druck und Hitze standhalten. Wir umhüllen den Quecksilberbogen mit hochreinem Quarz, damit das UV-Licht tatsächlich herauskommen kann und nicht blockiert wird.
Und bitte – nutzen Sie unbedingt eine stabilisierte Stromversorgung. Wenn der Strom schwankt, entstehen unerwünschte Streifen auf dem Stoff. Das ruiniert die ganze Charge.
Außerdem sollten Sie bedenken, dass diese Lampen viel Infrarotwärme abgeben. Sie müssen die Geschwindigkeit des Transportbands mit dem Kühlsystem abstimmen. Wenn der Stoff zu langsam unter der Lampe vorbeifährt, können PET-basierte Stoffe verbiegen oder empfindliche Mischstoffe direkt in der Produktionslinie schmelzen.
Wo diese Lampen in der Produktion eingesetzt werden
In einer typischen Werkstatt werden diese Lampen an drei Hauptstellen eingesetzt:
*Vorbehandlung: Damit die Behandlungsmittel gut am Faden haften bleiben.
*Druckvorgang: Damit die Pigmenttinten sofort aushärten, sodass die Digitaldrucker weiterarbeiten können.
*Endbearbeitung: Damit der Stoff wasserabweisend oder flammschutztechnisch behandelt werden kann.
Das Beste daran: Diese Lampen können meist einfach als Ersatz für herkömmliche UV-Lampen verwendet werden. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und halten Sie die Reflektoren sauber. Wenn sie oxidiert sind, verliert man etwa 20% der Leistung. Das bedeutet, dass man die gesamte Produktionslinie verlangsamen muss – und das möchte niemand.