
Was uns 3.000 Druckereien über UV-Lampen beigebracht haben
Wir haben unsere Systeme nicht in einem sterilen Labor entworfen. Wir haben viel Zeit in den eigentlichen Produktionsstätten verbracht – bei insgesamt 3.000 verschiedenen Druckereien – nur um herauszufinden, wo die Probleme tatsächlich auftreten.
Es stellt sich heraus, dass die meisten „standardmäßigen“ UV-Anlagen nicht für die Anforderungen einer echten Produktionslinie geeignet sind. Sie gehen entweder viel zu schnell kaputt oder – noch schlimmer – strahlen sie Strahlung aus, direkt dort, wo die Mitarbeiter stehen. Deshalb haben wir auf die reine Leistungsausbeute verzichtet und stattdessen auf das geachtet, was wirklich wichtig ist: Schutz vor Strahlung sowie Kühlung.
Leistung gegen Sicherheit
Bei UVC-Strahlung (254 nm) muss die Intensität hoch sein, damit Tinten schnell trocknen oder Keime abgetötet werden können. Doch diese hohe Intensität ist gefährlich. Ein „Warnsignal“ an der Wand ist kein Ersatz für ein echtes Sicherheitskonzept. Wir haben daher physische Sicherheitsmechanismen sowie spezielle Schutzmaßnahmen direkt in die Geräte integriert. Wenn sich eine Abdeckplatte öffnet, wird die Stromversorgung sofort unterbrochen – ohne Ausnahmen.
Umgang mit der Hitze
Lampen mit hoher Leistung werden sehr heiß. Wenn die Kühlung auch nur etwas nachlässt, gibt es Probleme. Für jeden Temperaturanstieg von 10 Grad sinkt die Lebensdauer der Lampe um etwa 30 Prozent. Das bedeutet viele verschwendete Gelder. Um dies zu vermeiden, verwenden wir Overdimensionierte Aluminiumkühler sowie Luftkühlung, um die Stabilität der Quarzkapsel zu gewährleisten. Die Gehäuse sind zwar etwas größer als die üblichen Modelle für den Heimgebrauch, aber das ist ein lohnender Kompromiss, damit man nicht alle paar Wochen neue Lampen kaufen muss.
Wartung vereinfachen
Niemand möchte einen Elektroingenieur rufen müssen, nur um eine defekte Lampe auszutauschen. Wir hatten genug von komplizierten Verkabelungen – deshalb haben wir auf ein modulares System umgestellt. Die Stecker passen einfach ineinander. Es ist einfach, schnell und reduziert das Risiko von Funkenbildung. Ein kleiner Tipp: Stellen Sie sicher, dass der Balast genau zur Impedanz der Lampe passt. Wenn man versucht, einen Standardbalast auf eine hochpräzise Lampe zu verwenden, kommt es zu Flackern – und die Elektroden werden beschädigt. Passt alles zusammen, dann müssen Sie nicht ständig neue Lampen kaufen.