
Licht als Werkzeug verstehen, nicht nur als Lampe
Wir haben nicht versucht, einfach nur eine weitere Lampe zu bauen. Wir haben eine Quecksilberdampfbogenlampe mit Mitteldruck entwickelt, die als echter Prozesspartner fungiert – eine Lösung, die reproduzierbare Wärme und UV-Strahlung liefert, wenn sie gebraucht wird, mit der Stabilität, die in einer produktiven Fertigungslinie Sicherheit bietet.
Es geht um Kontrolle. Beim Härten, Beschichten oder Formen von Materialien ist eine gleichmäßige Abgabe hochintensiver Energie gefragt, die sich problemlos in die Automatisierung integrieren lässt. Genau das leistet diese Lampe.
Die technischen Daten, die auf dem Shopfloor wirklich zählen
Die Lampe basiert auf einem Mitteldruck-Design, das eine hohe Strahlungsleistung in einem kleinen Bogenrohr konzentriert.
Das bedeutet hohe Wärmedichte auf kleinem Raum, sodass ein fokussierter Bereich gezielt bestrahlt werden kann, ohne die gesamte Station zu überlasten. Und die Länge? Sie wurde so gestaltet, dass sie direkt in Standardreflektoren und -kammern eingesetzt werden kann.
Beim Austausch funktioniert die Lampe also einfach. Kein Umbau. Keine Überraschungen. Nur vorhersehbare Leistung.
Für dauerhafte Belastung ausgelegt
Im Inneren widersteht das Quarz-Bogenrohr dem Druck und dem thermischen Schock bei schnellen Ein-/Ausschaltzyklen. Elektroden und Abdichtung wurden so gewählt, dass der Widerstand auch bei hohen Strömen stabil bleibt und vorzeitige Ausfälle vermieden werden.
Der R7s-Endkappenanschluss ist eine praktische Lösung: fester Kontakt, schneller Austausch und stabile Ausrichtung im Leuchtengehäuse.
Die äußere Beschichtung sorgt für Spektrumssteuerung und verhindert Verschmutzungen, die das Bogenrohr beeinträchtigen könnten, sodass die Leistung über die Zeit konstant bleibt.
Einsatzbereiche und wichtige Hinweise
In der Praxis eignet sich dieses System besonders für UV-Härtung von Druckfarben und Klebstoffen, Oberflächenbehandlung sowie Heizaufgaben, bei denen Geschwindigkeit und konzentrierte Energie entscheidend sind.
Die hohe Ausgangsleistung steht genau dort zur Verfügung, wo sie benötigt wird, was die Zykluszeit reduzieren kann. Allerdings erfordert die hohe Leistungsdichte eine entsprechend leistungsfähige Kühlung.
Ist der Luftstrom im Gehäuse zu gering, steigt die Temperatur der Lampe und die Ausgangsleistung kann schwanken. Wird der Wärmepfad richtig geplant, etabliert sich die Lampe als zuverlässiges, reproduzierbares Werkzeug im Prozess.